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Chinesische Brutalität: Videoclip zeigt, wie Polizei auf einen brennenden Tibeter einschlägt

April 26, 2012 by admin


Die in China herrschende Unmenschlichkeit und die völlige Mißachtung
gegenüber dem Leben der Tibeter werden in einem 45 Sekunden langen
Videoclip, der kürzlich von ICT veröffentlicht wurde, überaus deutlich.

Die in China herrschende Unmenschlichkeit und die völlige Mißachtung
gegenüber dem Leben der Tibeter werden in einem 45 Sekunden langen
Videoclip, der kürzlich von ICT veröffentlicht wurde, überaus deutlich.

Die dramatischen Szenen zeigen, wie chinesisches Sicherheitspersonal
erbarmungslos einen Tibeter, der sich selbst angezündet hat, zu Boden
wirft und mißhandelt, während sein Körper noch in Flammen steht. Es gab
schon ähnliche Berichte, wo die Sicherheitskräfte Tibeter, die sich
selbst verbrannten, brutal geschlagen und verstümmelt haben.Die
Aufnahmen entstanden am 14. Januar in Ngaba und dokumentieren den
Selbstverbrennungs-Protest von Lobsang Jamyang, 22, einem ehemaligen
Mönch des Klosters Andu in Ngaba (2).

Auf seinen feurigen Protest hin kam es zu einer größeren Demonstration,
die Polizei schoß in die Menge, wobei eine Reihe von Tibetern verletzt
wurde ¬ einige sehr schwer, wie etwa eine Frau, die das Augenlicht
verlor, und ein Mann, der durch eine Eisenstange am Hals gefährlich
verwundet wurde.

Lobsang Jamyang, der sich um die Förderung der tibetischen Sprache in
seinem Heimatdorf verdient gemacht hatte, übergoß sich in der Stadt
Ngaba in einer öffentlichen Toilette mit Benzin, trat heraus und setzte
sich in Brand. Brennend lief er die Straße entlang und rief Parolen für
ein langes Leben des Dalai Lama und Freiheit in Tibet.

Zu Anfang scheint es, als seien die Flammen an Lobsang Jamyangs Körper
erloschen, während die bewaffnete Polizei und einige Tibeter um ihn
herum stehen. Nach ein paar Sekunden hört man, wie Tränengas abgefeuert
wird, um die Menge zu zerstreuen. Später schoß die Polizei sogar auf
die Leute, aber der Videoclip endet vorher.

Plötzlich lodert das Feuer von Lobsang Jamyangs Körper wieder auf. In
Flammen gehüllt steht er auf und springt herum, während die daneben
Stehenden schreien und kreischen. Man hört die Stimme eines Tibeters,
der ein Stoßgebet an den Dalai Lama und den Beschützer des Klosters
Kirti richtet: „Gyalwang Tenzin Gyatso! Gyalchen Dorje Hwaltsal!“

Dann sieht man, wie die bewaffnete Polizei herbeistürzt, ein paar
Sekunden später wirft ein Polizist Lobsang Jamyang mit Hilfe eines
Handkarrens zu Boden, und von beiden Seiten versetzen sie ihm
Fußtritte, ehe sie die Flammen endgültig löschen.

Warum Lobsang Jamyangs Körper zum zweiten Mal aufloderte, ist nicht
ganz klar.
Vielleicht hatte er Benzin getrunken und benzingetränkte Kleider
getragen, und das Feuer war zunächst schwächer geworden, aber noch
nicht ganz erloschen.

Empört über das, was sie soeben gesehen hatten, umstellen ihn mehrere
Tibeter und versuchen, die Sicherheitskräfte daran zu hindern, ihn
wegzubringen. Und da enden die Aufnahmen ganz plötzlich.

Nach Aussage des Exilklosters Kirti in Dharamsala reagierte das
chinesische Sicherheitspersonal, indem es die Leute festnahm und
wahllos mit nägelbesetzten Keulen auf sie schlug und sogar in die Menge
schoß.

Lobsang Jamyang verschied am 16. Januar in Barkham. Seine Verwandten im
Exil berichten, die Polizei habe nachträglich seine Familie aufgesucht
und gefordert, daß sie für den durch das Feuer entstandenen Schaden an
den Polizeiuniformen aufkomme, weil diese „Staatseigentum“ seien.

„Dies ist nicht das erste Mal, daß die chinesische Polizei mit Gewalt
gegen die Selbstverbrenner vorging“, sagte Lobsang Yeshi, ein Mitglied
des Exilparlaments.
„Auf Pawo Tabey schossen sie und auf andere droschen sie erbarmungslos
ein, während sie vorgaben, die Flammen zu löschen.
Dieser Vidoeclip wirft ein Licht
auf die dunkle Zeit der unzivilisierten und barbarischen Herrschaft
Chinas über Tibet“.

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